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Interview mit Alumnus Romain Forté

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Romain Forté

Romain Forté studierte am KIT Maschinenbau . Er ist einer der letzten, die das Doppeldiplom des KIT mit der INSA de Lyon machen – nein, die über 40jährige Partnerschaft der INSA mit dem KIT wird nicht beendet, aber in Zukunft wird hier ein gemeinsamer Bachelor und Master angeboten.  Dieses Programm ist Teil der Deutsch-Französischen Hochschule (www.dfh-ufa.org).

Welche Unterschiede konnten Sie zwischen Ihrem Studium in Frankreich an der INSA und dem Studium am KIT feststellen?
Ein großer Gewinn für mich war: Hier wird Deutsch gesprochen! Ich konnte die zwei Jahre meines Studiums am KIT meine Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur verbessern. Dazu fand ich in Deutschland besonders interessant, dass man viele seiner Fächer sehr frei auswählen kann. In Frankreich hat man im Vergleich weniger Freiheit. Außerdem hat man viel mehr Wochenstunden zu leisten (ca. 30 Vorlesungs- und Übungsstunden pro Woche). Das hat mir dabei geholfen, meine Zeit effizient zu nutzen. Schwierig war für mich der große Verwaltungsaufwand, mit dem ich in Deutschland konfrontiert wurde.

Sie haben Ihr Pflichtpraktikum vor dem Studium am KIT in Deutschland gemacht. Wie haben Sie die Stelle gefunden?
Bei der INSA hatte ich Zugriff auf eine Liste mit Alumni und deren Arbeitgebern. Ich habe über diese Liste einige Alumni kontaktiert und über einen dieser Kontakte bin ich schließlich nach Stuttgart bei Bosch für ein Praktikum gekommen.

Was bedeutet es jetzt für Sie, Alumnus zu sein?
Ich werde meine Daten aktuell halten und für Studierende als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Ich bin  als Alumnus bei INSA Mitglied und habe mich auch schon bei KIT-Alumni angemeldet. Ich möchte mit meinen Kommilitonen in Verbindung bleiben und die beiden Institutionen, die mir eine professionelle Ausbildung haben zukommen lassen, unterstützen. Ich hoffe, dass ich später auch einmal einem Studierenden so helfen kann, wie mir geholfen wurde.

Sie haben Ihre Abschlussarbeit bei Airbus in Hamburg und in Zusammenarbeit mit dem wbk Institut für Produktionstechnik am KIT geschrieben, jetzt möchten Sie gerne weiter in Deutschland arbeiten. 
Ich habe meine Abschlussarbeit im Bereich der Produktionsplanung geschrieben. So konnte ich einen Einblick in der Produktionsplanung ein eines der großen europäischen Unternehmen gewinnen. Ich kann mir vorstellen, irgendwann wieder zurück nach Frankreich zu gehen, aber zuvor möchte ich hier noch ein paar Erfahrungen mehr sammeln und vielleicht auch nochmal woanders ins Ausland gehen. Am liebsten würde ich jetzt erst mal in Süddeutschland arbeiten – ich habe mich während meines Praktikums sehr wohlgefühlt, fand es sehr spannend und – für die Work-Life-Balance sind die Berge nah!

Was vermissen Sie hier in Deutschland am Meisten?
Natürlich meine Familie und meine Freunde – aber davon abgesehen, das Essen!