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Research To Business Newsletter

Ausgabe 1|2020

 

Innovationsprojekt

Volker Reiling, Simon Bischof und Dr. Thomas Blank vom IPE haben im Rahmen eines Technologietransfer-Projekts ein effizientes BMS für die stationären Speicheranwendungen mit Lithium-Ionen-Batteriezellen von RCT Power entwickelt.

 

Sichere Heimspeicher für die dezentrale Stromversorgung

Forscher des KIT haben gemeinsam mit der RCT Power GmbH ein Batterie-Management-System für stationäre Heimspeicher entwickelt. Das System sichert den Betrieb der Stromspeicher ab und macht erneuerbare Energie für den Eigenverbrauch effizient nutzbar.

 

In Zeiten der Energiewende wird Strom nicht mehr nur von großen Energiekonzernen oder städtischen Versorgungsbetrieben erzeugt und bereitgestellt. Die technischen Möglichkeiten der Photovoltaik schaffen die Grundlage, dass inzwischen jedermann mit Solarzellen seine eigene erneuerbare Energie produzieren kann. Eine gut ausgelegte Solaranlage auf dem Dach kann die Versorgung einer ganzen Familie mit elektrischer Energie sicherstellen. Allein im Jahr 2019 wurden der Bundesnetzagentur an die 60.000 neue Photovoltaik-Kleinanlagen im Segment < 10 Kilowatt-Peak (kWp) gemeldet. Damit der Ökostrom für den Eigenbedarf überhaupt effizient und wirtschaftlich genutzt werden kann, sind stationäre Heimspeicher unentbehrlich. Diese heimischen Stromspeicher garantieren die Zwischenspeicherung der erzeugten Energie bis zum Zeitpunkt des Verbrauchs im Eigenheim und balancieren so die Fluktuation der Sonnenenergie aus.

Die RCT Power GmbH aus Konstanz hat sich auf Photovoltaik-Stromspeicher für den Eigenverbrauch spezialisiert und bietet modulare Heimspeicher mit einer Speicherkapazität zwischen drei und zwölf Kilowattstunden für Neuanlagen sowie als Nachrüstoption. Die Besonderheit: Das in den RCT-Heimspeichern verbaute Batterie-Management-System (BMS) wurde in enger Zusammenarbeit der RCT Power GmbH mit dem Institut für Prozessdatenverarbeitung und Elektronik (IPE) des KIT entwickelt.

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Editorial

Im Wandel der Zeit

Der stetigen Weiterentwicklung von Mensch und Technik gehen unzählige Vorboten und Impulse für Veränderung voraus. Der Technologietransfer am KIT ist Teil des Wandels – wir streben danach, uns bestmöglich an die Entwicklungen anzupassen. Der Newsletter RESEARCH TO BUSINESS wurde 2003 ins Leben gerufen, 2009 ergänzt um eine Online-Technologiebörse – um Unternehmen einen unkomplizierten Zugang zu Know-how und Erfindungen aus dem KIT zu ermöglichen. Ziele sind die Kooperationsanbahnung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie die Kommerzialisierung geschützter Forschungsergebnisse.

Frei nach dem Leitsatz „Digital First“ stellen wir in diesem Jahr systematisch die Informationsangebote rund um RESEARCH TO BUSINESS auf digitale Medien um. Neben einem konzentrierten E-Mail-Newsletter warten ein Technologie-Alert sowie eine Jahresausgabe auf Sie. Bleiben Sie mit den neuen Abo-Möglichkeiten immer informiert!

 

Portrait Dr. Jens Fahrenberg

Jens Fahrenberg

Dr.-Ing. Jens Fahrenberg
Leiter KIT-Innovations- und Relationsmanagement

Technologieangebote

Notbremsassistent
Notbremsassistent für Fahrzeuge und Maschinen

Nachrüstbares Notaktivierungssystem gewährleistet einstellbare Notbremsung und ermöglicht dennoch das Eingreifen des Fahrers während des Bremsvorgangs.
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Diffusionsschweissen
Verformungskontrolle beim Diffusionsschweißen

Optimiertes uniaxiales Diffusionsschweißverfahren erlaubt Verformungskontrolle beim Fügen von Bauteilen mit komplexen Mikrostrukturen.
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Metall-3D-Druck
Metall-3D-Druck in Endlosfertigung

Neue Anlagenbauform ermöglicht die kontinuierliche additive Fertigung von Metallbauteilen mittels flexibler Prozesskammer-erweiterung zwischen Fertigungskammer und Umgebung.

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KIT Logo
Röntgenopake Beschichtung für Stents

Röntgenstrahlungsabsorbierende Legierungsbeschichtung für Nickel-Titan-Stents steigert die Sichtbarkeit in der medizinischen Bildgebung.
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Differenzialverstärker
Differenzverstärker mit beliebig vielen Eingängen

Mithilfe eines neuen Schaltungskonzepts sind analoge, komplementäre Differenzverstärker mit zwei mal N Eingängen für analoge Verstärkerschaltungen realisierbar.
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 Feststoffbatterietestzelle
Testzelle für Feststoffbatterien

Ein kompaktes Zellgehäuse für Materialtests von Feststoff- batterien ermöglicht die zerstörungsfreie elektroche- mische Charakterisierung unter Luftabschluss und definiertem Druck.
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Zur Technologiebörse Auf der Webseite der Technologiebörse 
RESEARCH TO BUSINESS finden Sie alle Technologieangebote des KIT.

 

Gründen am KIT

Das Team von HQS: Dr. Michael Marthaler, Dr. Jan Reiner, Dr. Iris Schwenk und Dr. Sebastian Zanker entwickeln Software, mit der Unternehmen Quantencomputer simulieren und später nutzen können.

Superhirn der Zukunft

HQS Quantum Simulations entwickelt Ideen, um Quantencomputer für den Einsatz in der Medizin- oder Energieforschung markttauglich zu machen.

 

Quantencomputer gelten als Wundermaschinen, die auf ganz andere Weise rechnen als herkömmliche Computer. Sie sollen in Zukunft immer wichtiger werden und komplexe Aufgaben in null Komma nichts lösen. Hier kapitulieren sogar bisherige Supercomputer. An den komplexen Quantencomputern wird weltweit geforscht. Insbesondere Google, IBM, Intel und Microsoft sind in diesem Feld aktiv, aber auch in Karlsruhe wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Das Spin-off HQS Quantum Simulations des KIT entwickelt Programme, welche die neue Prozessor-Generation nutzen.

Mit ihrer Entwicklung mischen die Karlsruher in einem globalen Wettrennen mit. Vier Jahre forschten die vier Wissenschaftler Dr. Iris Schwenk, Dr. Michael Marthaler, Dr. Jan Reiner und Dr. Sebastian Zanker am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Bereich Festkörperphysik und Quantencomputing, bevor sie den Sprung in die Selbstständigkeit wagten. Ende 2017 gründeten sie ihr DeepTech-Start-up, das Software zur Simulation von Molekülen und Materialien entwickelt, die perspektivisch auf Quantencomputern beschleunigt werden kann.

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