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Foto Dagmar Vössing
Leitung Technologietransfer
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Innovationsmanager
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Fördermöglichkeit über den KIT-Innovationsfonds

Programmbeschreibung

Der KIT-Innovationsfonds ist ein KIT-internes Investitionsprogramm für Technologie-Transfer-Projekte in Instituten. Ziel ist gemeinsam mit einem Industriepartner wissenschaftlich fundierte Ideen mit marktrelevantem Potential zu einem kommerzialisierbaren Produkt weiter zu entwickeln, welches dann vom Industriepartner hergestellt und vertrieben werden kann. Der Innovationsfonds wird durch Rückflüsse aus Lizenzeinnahmen finanziert. Grundlage des Innovationsfonds-Prinzips ist daher ein ‚Generationenvertrag‘: Projekte erhalten Förderungen mit dem Ziel Rückflüsse für die Wissenschaftler, die Institute und den Innovationsfonds zu generieren. Diese können wiederum schnell und flexibel eingesetzt werden, um neue Projekte zu fördern.

Der Fonds ist weder an ein bestimmtes Programm oder Themengebiet, noch an Laufzeit, Höhe des Budget oder eine Ausschreibungsdeadline gebunden.

Vorraussetzung für eine Investition aus dem Fonds ist lediglich die Bereitschaft eines Industriepartners sich sowohl fachlich als auch finanziell an dem Projekt zu beteiligen, indem er die bei ihm anfallenden Kosten selbst trägt. Die gesamten Projektkosten des Instituts werden über den Fonds vorfinanziert und sollen sich nach der Markteinführung durch eine Beteiligung am späteren Umsatz (ROI) des Unternehmens refinanzieren. Je höher das spätere Marktpotential der Produktidee und damit der zu erwartende ROI eingeschätzt wird, desto mehr kann im Vorfeld in die Produktentwicklung investiert werden.

 

 

Vorlauf:

TT-Projekte zielen darauf ab Innovationen zu schaffen, d.h. eine wissenschaftliche Idee mit ‚Proof of Concept‘ oder einen vorhandenen Prototypen zu einem Produkt weiterzuentwickeln, das von dem Industriepartner kommerzialisiert wird.
Voraussetzung ist eine Idee in den Instituten. Bei der Suche nach Anwendungsmöglichkeiten, Marktpotential und einem geeigneten Industriepartner werden Sie von IRM begleitet. Gemeinsam mit dem Industriepartner gilt es in Sondierungsgesprächen zu klären, ob der Aufwand der Produktentwicklung in einem gesunden Verhältnis zu den zu erwartenden späteren Umsätzen nach Markteinführung steht und ob für das KIT ein akzeptabler ROI generiert werden kann, der zumindest die Kosten aus dem KIT-Innovationsfonds deckt.

 

Antrag:

In Abstimmung mit IRM kann ein TT-Antrag gestellt werden. Er umfasst ca. 10 Seiten und sollte folgende Gliederungspunkte enthalten:

  • Beschreibung der Produktidee mit Vorteilen, Nutzen und Anwendungsfeldern
  • IP-Situation: Wie sieht die Patent und Know-how-Situation aus
  • Marktpotential und –analyse
  • Kurze Vorstellung des Kooperationspartner
  • Projektplanung: Welcher Aufwand, gegliedert in Arbeitspaketen mit Meilensteinen für KIT und Industriepartner, ist für die geplante Produktentwicklung voraussichtlich notwendig und mit welchen Kosten muss kalkuliert werden
  • Return on Invest nach Kooperation und Markteinführung

Um einen Leitfaden zur Antragstellung zu erhalten, kontaktieren Sie bitte die Ansprechpartner.

Je nach Höhe der beantragten Summe aus dem Fonds wird in einer IRM-internen Kommission in Abstimmung mit dem Präsidium oder aber in der Präsidiumskommission eine Empfehlung für den Antrag ausgesprochen. Im Anschluss werden die Vertragsverhandlungen mit dem Industriepartner aufgenommen.

 

Bewilligung:

Nach positivem Bescheid durch die Kommission finden unter Federführung von IRM Vertragsverhandlungen mit dem Industriepartner statt mit dem Ziel einen Kooperations- und Lizenzvertrag abzuschließen. Die finanzielle Abwicklung der TT-Projekte erfolgt ebenfalls durch IRM.

 

Laufzeit:

TT-Projekte werden von IRM unterstützend begleitet. Fragen zu sich verändernden Spezifikationen, Modifikationen, Arbeitspaketen oder Märkten können direkt und einvernehmlich mit dem Industriepartner besprochen und gelöst werden.

 

Abschluss:

Die finanzielle Abwicklung während der Laufzeit des TT-Projektes wird durch IRM betreut. Ebenfalls übernimmt IRM das Management des ROI mit dem Industriepartner in der sich anschließenden Vermarktungsphase.