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Ausgabe 3|2017

Innovationsprojekt

 

Sicheres Entkommen

In Kooperation mit der Dr. Günther Kast GmbH & Co. KG haben Professor Lothar Stempniewski und sein Forscherteam eine Systemlösung zur Erdbebensicherung von Gebäuden entwickelt.

„Es geht in erster Linie um die Rettung der Menschen“, macht Prof. Stempniewski klar. „Im Ernstfall muss den Insassen genügend Zeit bleiben, um das vom Erdbeben erschütterte Gebäude sicher vor dem Zusammenbruch zu verlassen“. Instabile Gebäude sind eine der größten Gefahren in Erdbebengebieten – zurück bleiben erhebliche Schäden an der Bausubstanz. Das Ausmaß dieser Schäden hängt dabei nicht nur von der Stärke und der Dauer eines Erdbebens sowie der Besiedlungsdichte ab, sondern zum großen Teil von der Erdbebensicherheit der Bauwerke selbst. Bereits seit einigen Jahren forscht Prof. Stempniewski, Leiter des Instituts für Massivbau und Baustofftechnologie (IMB) am KIT, auf diesem Gebiet. „Wir verfolgen als Ingenieure einen lösungsorientierten Ansatz. Das Problem Erdbeben besteht und wir wirken dem entgegen, indem wir sicherere Gebäude bauen wollen. Nach meinem Verständnis hört die Lösung jedoch nicht am Schreibtisch auf, sondern erst wenn sie den Weg in den Markt findet“, unterstreicht Prof. Stempniewski.

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Editorial

Inspiring Working Places

Kann die Arbeitsumgebung die Innovationsfähigkeit beeinflussen? Wie muss sie dafür gestaltet sein? Wie wohl müssen sich Beschäftigte fühlen, um kreativ zu sein? Welche Instrumente benötigen sie dabei? 
Diese Fragen beschäftigen zunehmend Un­ternehmen und Wissenschaftseinrichtun­gen, die auf gute Ideen und ihre Umsetzung angewiesen sind. Ein Blick in moderne Ar­beitsumgebungen zeigt vermehrt bunte Landschaften zwischen Lounge-Stil, Maker­space und offenen Kommunikationszonen. Sie laden ein, den Arbeitsalltag temporär zu verlassen, um ganz neuen Gedanken und Pro­jektideen nachzugehen.
Bewusst „Frei-Räume“ zu schaffen, ist ohne Zweifel wichtig. Aber es darf nicht nur physisch sein, sondern muss auch passend für die jewei­lige Kultur angelegt werden. Das KIT setzt sich im Rahmen seiner Innovationsstrategie intensiv mit diesen Fragestellungen auseinander und plant einen solchen Freiraum zu schaffen – stay tuned.

Portrait Dr. Jens Fahrenberg

Jens Fahrenberg

Dr.-Ing. Jens Fahrenberg
Leiter KIT-Innovations- und Relationsmanagement

Technolgieangebote

Fluidkalorimeter
Mobile Messungen für Thermalwasser

Mobiles Fluidkalorimeter ermöglicht die Bestimmung der spezifischen Wärmekapazität von Thermalwasser für Geothermieanlagen.

Zum Technologieangebot
KIT Logo
Mit Licht gegen Krebs

Tageslichtaktiver Fotokatalysator auf Zinnwolframat-Basis eröffnet neue Möglichkeiten zur Behandlung von Hautkrebs.

Zum Technologieangebot
 
Kunststofffaden mit einer rundum gut sichtbaren Barcodestruktur aus Gold
Ausweis für Fische

Barcode für Fische ermöglicht die Identifikation und das Tracking von Einzeltieren insbesondere in der Forschung und Fischzucht.

Zum Technologieangebot
Stroemungssimulation
Simulation im Fluss

Virtueller Prüfstand auf Basis der partikelbasierten Hydrodynamik liefert verbesserte Simulation von Zweiphasenströmungen.

Zum Technologieangebot
 
Straßenlaternen
Sparsames Leuchten

Neuartige parallele LED-Schaltung ermöglicht hohes Stromsparpotenzial für lichtstarke Strahler.

Zum Technologieangebot
Glasgehäuse mit neuer Fügetechnik hermetisch dicht verschlossen
Dicht, dichter, hermetisch dicht

Neue Niedrigtemperatur- fügetechnik dichtet intelligente Implantate und Mikrosysteme sicher ab und schützt vor eindringender Feuchtigkeit.

Zum Technologieangebot
 
KIT Logo
Funktionen verbinden

Neues Verbindungselement für elektrische Anschlüsse an E-Maschinen ist platzsparend und multifunktional.

Zum Technologieangebot
lCLC (local Cycle Length Coverage)-Karte: die lokale elektrische Aktivität während eines gesamten Herzzyklus aufsummiert
Herzrhythmus im Takt

Neuentwickeltes Analysesystem unterstützt die Diagnose von wieder- kehrendem Vorhofflattern und dessen Behandlung mit der Katheterablation.

Zum Technologieangebot
 
Auf der Homepage der Technologiebörse 
RESEARCH TO BUSINESS finden Sie alle Technologieangebote des KIT. 

 

Gründen am KIT

Hochautomatisierte Simulationsberechnung

Das Spin-off Renumics GmbH nutzt maschinelle Lernverfahren, um Computer Aided Engineering effizienter zu gestalten und Berechnungsingenieure zu entlasten.

Crashtests sind eine kostspielige Angelegenheit. In frühen Entwicklungsstadien werden Kollisions-versuche daher oft durch Computersimulationen ersetzt, die tausendfach unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren durchgeführt wer­den können. Diese Simulationen basieren meist auf computergestützten Prozessen, dem soge­nannten Computer Aided Engineering (CAE). Im Zentrum stehen dabei Berechnungsingenieu­re, die numerische Modelle erstellen und damit Konstrukteuren bei der Analyse und Optimierung ihrer Designs helfen. Entscheidende Zeit- und Kostentreiber sind dabei die vielen manuellen Arbeitsschritte. So investieren Berechnungsinge­nieure erhebliche Zeit in Routinetätigkeiten, wie etwa Geometrieaufbereitungen und Dateninte-gration, anstatt sich auf Modellierungs- und Ana­lysearbeiten konzentrieren zu können. Genau hier setzt Renumics an: Das Spin-off aus dem KIT hat eine Software entwickelt, mit der sich CAE automatisieren lässt. Maschinelle Lernverfahren helfen dabei, Simulationsworkflows wesentlich effizienter zu gestalten.

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