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Research To Business Newsletter

Ausgabe 1|2019

 

Innovationsprojekt

 

 

Sparsames Leuchten mit Mid-Power-LEDs

Mit einer Schaltungstopologie aus dem Lichttechnischen Institut des KIT werden LED-Leuchten sparsamer, ausfallsicherer und langlebiger. Gemeinsam mit der GRATZ Luminance GmbH und den Pfalzwerken wurde in der Gemeinde Maxdorf ein Testfeld mit neuen LED-Straßenlaternen eröffnet.

 

Obwohl die europäische Union bereits 2015 das Ende der mit giftigem Quecksilber gefüllten Dampflampen beschloss, wurde europaweit eher zögerlich mit der Modernisierung der Leuchtmittel begonnen – begründet durch noch betriebsfähige Bestandsleuchten, die aus Kostengründen bis zum endgültigen Funktionsausfall nicht ersetzt werden. Die Pfalzwerke Netz AG bewirtschaftet als Verteilnetzbetreiber ein Gebiet von ca. 6.000 Quadratkilometern. Zum Kerngeschäft gehört der Betrieb der Straßenbeleuchtung im Auftrag von Kommunen. In Summe knapp 450 Ortsgemeinden mit rund 100.000 Straßenleuchten, die bereits zu ca. 70 Prozent mit zeitgemäßen LED-Leuchtmitteln ausgestattet sind. Damit zählen die Pfalzwerke zu den Vorreitern der Modernisierung. Stefan Lang aus dem Bereich Technologie & Innovation der Pfalzwerke erklärt: „Als Versorgungsunternehmen sind wir ständig auf der Suche nach innovativen Technologien, welche unsere Kunden auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit voranbringen. Hierzu zählt insbesondere auch eine energieeffiziente, nachhaltige Straßenbeleuchtung.“ An innovativen Beleuchtungslösungen arbeiten die Forscher am Lichttechnischen Institut (LTI) des KIT.

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Editorial

Mut zum Risiko

„Es gibt keine schöpferische Tätigkeit ohne Ungehorsam“, erkannte Jean Cocteau bereits im 18. Jahrhundert. Abweichen von vorgegebenen Pfaden, Grenzen überschreiten, Dinge ausprobieren, Scheitern in Kauf nehmen – Risiken sind ein notwendiges Element von Kreativität und Innovationsfähigkeit. Diese Geisteshaltung im wissenschaftlichen Bereich zu vertreten, wird zunehmend durch rechtliche Erwägungen erschwert: Beihilfe, Datenschutz, Haftung und Steuern. Vor diesem Hintergrund ist der Konflikt, zwischen dem Auftrag innovativ und der Zeit voraus zu sein einerseits und gleichzeitig alle rechtlichen Rahmenbedingungen zu erfüllen andererseits, fast vorprogrammiert. Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, sollte im Hightech-Sektor mehr Ermessensspielraum geschaffen werden. Mut, diesen zu nutzen, gehört belohnt, um wichtige Prozesse und Vorgänge schneller voranzubringen. Wir müssen uns klar werden: Null Risiko bedeutet Stillstand!

 

Portrait Dr. Jens Fahrenberg

Jens Fahrenberg

Dr.-Ing. Jens Fahrenberg
Leiter KIT-Innovations- und Relationsmanagement

Technologieangebote

Formflexible Elektronik
Formflexible Elektronik drucken

Hochleitfähige Tinte mit reduziertem Anteil an metallischen Partikeln ermöglicht die additive Fertigung von hochverstreckbarer Elektronik.

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Neue Umrichtertopologie mit hoher Effizienz und Leistungsdichte erzeugt verzerrungsarme Ausgangsspannungen.

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Keramikfilter
Hochporöse Keramikfilter aus dem Drucker

Neuartige keramische Pasten und ein spezielles Trocknungsverfahren ermöglichen den 3D-Druck hochporöser zellulärer Keramikfilter.

 

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Arbeitspunkt für die optische Modulation regeln

Neue Regelvorrichtung vereinfacht die Einstellung des Arbeitspunktes für monolithisch integrierte Mach-Zehnder-Modulatoren.

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Modulationsverfahren für Schaltnetzteile
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Neues Modulationsverfahren erhöht Lebensdauer von Schaltnetzteilen durch digitale, hochdynamische Steuerung und den Einsatz von Filmkondensatoren.

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Wässriges Prozessieren von Kathodenmaterial

Mit neuem wasserbasierten Verfahren zur Herstellung von Kathoden für Lithium-Ionen-Batterien wird die Elektrodenproduktion deutlich umweltfreundlicher.

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Zur Technologiebörse Auf der Webseite der Technologiebörse 
RESEARCH TO BUSINESS finden Sie alle Technologieangebote des KIT.

 

Gründen am KIT

 

Mit dem Smartphone Insektenstiche heilen

Der Stichheiler „heat_it“ des Spin-offs Kamedi GmbH des KIT baut mithilfe des Smartphones durch konzentrierte Wärme Insektentoxine ab.

Ob Mücke, Wespe oder Bremse: Sommerzeit = Stechmückenzeit. Daran lässt sich auch kaum etwas ändern. Aber gegen das Jucken und die Schwellung der Stiche lässt sich etwas tun. Dafür sorgt das vierköpfige Gründerteam der Kamedi GmbH, das sich beim Maschinenbaustudium am KIT und in den USA kennengelernt hat. Mit ihrem Stichheiler „heat_it“ hat das Team am Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) eine handliche mobile Vorrichtung entwickelt, die sich an nahezu jedes Smartphone anschließen lässt und Stiche in Sekunden heilt.

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