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Research To Business Newsletter

Ausgabe 2|2019

 

Innovationsprojekt

Projektteam rund um PINE: Von links Dr. Wolfgang Walter, Dr. Cristian Boffo und Tatjana Pfeuffer von Bilfinger Noell sowie von rechts die Aerosolforscher Dr. Ottmar Möhler und Dr. Larissa Lacher vom KIT.

 

Die Wolkenmacher

Forscher des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des KIT wollen gemeinsam mit der Bilfinger Noell GmbH die Wolkenforschung professionalisieren. Mithilfe der mobilen Wolkenkammer PINE ermöglichen sie autarke, vollautomatische Langzeitmessungen von Aerosolen und Eiskeimpartikeln.

 

„Heute Mittag machen wir die ersten Wolken!“, berichtet Dr. Larissa Lacher vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des KIT erfreut – in Voraussicht auf die anstehenden Testmessungen mit PINE (Portable Ice Nucleation Experiment). Erst vor wenigen Tagen wurde das verkaufsfertige Messgerät für Aerosole und Eiskeimpartikel (Ice Nucleating Particles, kurz INPs) aus der Nullserie am Institut angeliefert, das die Forschergruppe des IMK gemeinsam mit den Ingenieuren der Bilfinger Noell GmbH entwickelt hat. Das Messgerät durchläuft am Institut einen abschließenden Check vor der Auslieferung an den allerersten Kunden.

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Editorial

Digitale Transformation im Technologietransfer

Die große Herausforderung im Technologietransfer ist das Identifizieren und Matchen von marktrelevanten Forschungsergebnissen mit Unternehmen, die diese produktorientiert weiterentwickeln können. In den letzten Jahren sind einige Portale entstanden, in denen Technologieangebote gelistet sind. Die Erfolgsquote ist jedoch noch zu gering – immer noch müssen Angebote gesichtet und bewertet werden. Dies erfordert einen hohen Zeiteinsatz, den gerade KMUs kaum leisten können. Vor diesem Hintergrund liegt die digitale Transformation nahe: Kann man Künstliche Intelligenz einsetzen, um Angebot (Wissenschaft) und Nachfrage (Wirtschaft) automatisiert zu matchen? Ein Indiz für Trends sind öffentliche Förderprojekte. Hier gibt es erste Initiativen, die sich mit dieser Frage auseinandersetzen. Das KIT verfolgt diese Entwicklungen aufmerksam. Fest steht schon jetzt, dass die Digitalisierung den Wissens- und Technologietransfer beeinflussen wird.

 

Portrait Dr. Jens Fahrenberg

Jens Fahrenberg

Dr.-Ing. Jens Fahrenberg
Leiter KIT-Innovations- und Relationsmanagement

Technologieangebote

Keafer Hölscher
Reinweiß auf Polymerbasis

Mikrostrukturierte, poröse Polymerfilme und Pulver erzeugen weiße Farbgebung für industrielle Produkte als nicht toxische Alternative zu Titandioxid.
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Doppellinse für Radarantennen
Doppellinse für Radarantennen

Neue Linsengeometrie zur Fokussierung von Radar- signalen erzeugt eine gemeinsame Hauptstrahl- richtung für getrennte Sende- und Empfangsantennen.
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Keramikfilter
Elektrolytadditive für Hochvolt-Batterien

Synergetische Kombination an Elektrolytadditiven steigert das Potenzial von Hochvolt-Kathoden und erhöht die Energie- und Leistungsdichte von Lithium-Ionen-Batterien.
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KIT Logo
Spektralkameras mit erhöhter Lichtausbeute

Optische Kerbfilter für spektrale Kameras ermöglichen Aufnahmen bei erschwerten Lichtverhält- nissen und reduzieren Bildrauschen.
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Modulationsverfahren für Schaltnetzteile
Do-it-Yourself-Zellkulturträger aus Hydrogel

Neues photolithographisches Verfahren für photodegra- dierbare Hydrogele erzeugt individuelle mikrostrukturier- te Zellkulturträger für Suspensionskulturen.
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Nahtloses Mikroprägen von Werkstoffbahnen

Rolle-zu-Rolle-Verfahren ermöglicht präzises und kontinuierliches Mikrostrukturieren von Polymeren.
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Zur Technologiebörse Auf der Webseite der Technologiebörse 
RESEARCH TO BUSINESS finden Sie alle Technologieangebote des KIT.

 

Gründen am KIT

Bessere Simulation für den Leichtbau

SIMUTENCE bietet neue simulative Verfahren für die virtuelle Produktentwicklung von faserverstärkten Kunststoffen an.

Unsicherheiten und Kosten bei der Entwicklung und dem Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen verringern – das wollen die drei Gründer von SIMUTENCE erreichen. Tatsache ist, dass faserverstärkte Kunststoffe hervorragende mechanische Eigenschaften, wie bspw. eine hohe Materialsteifigkeit und gleichzeitig ein sehr geringes Gewicht, bieten. „Gerade im Zuge der Elektromobilität und der Reduktion von CO2-Emissionen spielt der Leichtbau eine immer größere Rolle“, so Dominik Dörr aus dem Gründerteam. „Faserverbundwerkstoffe, die viele auch als ‚Carbon‘ bezeichnen, weisen nämlich ein enormes Leichtbaupotenzial auf, z.B. in Fahrzeugstrukturen. Jedoch sind zur optimalen Ausschöpfung des Leichtbaupotenzials geeignete Simulations- und Optimierungsmethoden notwendig.“

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