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Im Innovationscampus „Mobilität der Zukunft“ arbeiten das KIT und die Universität Stuttgart mit gebündelter Forschungskompetenz an Mobilitätskonzepten für die Zukunft. Der Innovationscampus soll Wegbereiter für die moderne Mobilität sein.
Im Innovationscampus „Mobilität der Zukunft“ arbeiten das KIT und die Universität Stuttgart mit gebündelter Forschungskompetenz an Mobilitätskonzepten für die Zukunft. Der Innovationscampus soll Wegbereiter für die moderne Mobilität sein.

Innovationscampus Mobilität nimmt Fahrt auf

Im Innovationcampus „Mobilität der Zukunft“ forschen das KIT und die Universität Stuttgart künftig in Kooperation an zukunftsweisender, nachhaltiger Mobilität und Produktionstechnik.

Um Mobilität in Zeiten von Verstädterung, Ressourcenknappheit und Klimawandel zukunftsfest zu machen, bündeln die Universität Stuttgart und das KIT ihre Forschungskompetenzen in den Bereichen Mobilität und Produktion im Innovationscampus „Mobilität der Zukunft“ (ICM). Innerhalb von fünf Jahren werden die Partner neue Formen der Mobilität, flexible Produktionstechnologien und zukünftige Wertschöpfungsnetzwerke vorausdenken und interdisziplinär erforschen. Das gemeinsame Ziel ist es, durch exzellente Grundlagenforschung neue Technologien für zukünftige Fahrzeuge sowie die dafür erforderlichen Produktionssysteme zu erarbeiten.

Das Land Baden-Württemberg fördert die universitätsübergreifende Zusammenarbeit mit rund zehn Millionen Euro, um konkrete Ideen und Geschäftsmodelle für die nachhaltige Mobilität von übermorgen zu ermöglichen. Der Innovationscampus als neues Förderinstrument soll als gemeinsame Plattform dienen, um schnell und flexibel neue Technologien zu entwickeln, neue Ansätze zu erproben und die Basis für disruptive Innovationen zu schaffen. Am 13. Januar 2020 wurde der Innovationscampus Mobilität – der in Karlsruhe am Campus Ost des KIT verortet ist – von der Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, Theresia Bauer, in einer Auftaktveranstaltung offiziell eröffnet.

Am Innovationscampus Mobilität arbeiten Karlsruher und Stuttgarter Professoren aus den Gebieten Fahrzeugtechnik, Produktentwicklung, Produktionstechnik, Chemie, Werkstoffe, Elektrotechnik, Flugzeugbau und Werkzeugmaschinen zusammen. Geforscht wird dabei nach dem Prinzip „fail fast and often“, bei dem gänzlich neue Ansätze schnell und flexibel validiert werden können. Die erste zweijährige Förderphase der Forschungskooperation widmet sich den Schwerpunkten „Additive Fertigung“ sowie „Emissionsfreie Antriebe“ als wichtige Schlüsseltechnologien des Standorts Deutschland. Im Fokus steht einerseits die Vision einer digitalen Produktion, die durch eine vollumfänglich flexibel einsetzbare Fertigungstechnik getragen wird. Auf der anderen Seite können additive Verfahren Antriebe emissionsärmer machen, da sie Gewicht, Bauraum, Material und Energie sparen helfen oder Funktionalitäten verschiedener Bauteile zusammenführen. Anhand von Prototypen – beispielsweise smarte, einsitzige Pendler-Mobile für Kurzstrecken – sollen die Konzepte der ersten Phase geprüft und demonstriert werden.

Die Schwerpunkte der weiteren Phasen wollen die Partneruniversitäten zusammen mit beteiligten Wissenschaftlern und externen Experten im Rahmen eines „Think Tanks“, ein Arbeitsformat zur Identifikation von Zukunftsfeldern in der Mobilität, setzen. Die gemeinsam getragene transuniversitäre Vision soll sich dabei dynamisch mit den Inhalten des Innovationscampus weiterentwickeln, neue Ideen und Köpfe integrieren sowie Anreize für Nachwuchswissenschaftler schaffen, sich an der Weiterentwicklung des Campus zu beteiligen. Darüber hinaus können themenabhängig und in Kooperation weitere baden-württembergische Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Projekten integriert werden.

www.mobilitaetssysteme.kit.edu


Innovationsmagazin NEULAND 2019 ist erschienen!

NEULAND – Highlights der Innovationen am KIT

Einmal jährlich erscheint das NEULAND Magazin und präsentiert rückblickend ausgewählte Innovationshighlights aus dem KIT. Die Innovationskraft am KIT erstreckt sich über eine Vielfalt an Technologien für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Die Highlights 2019 reichen thematisch von der Softelektronik aus dem 3D-Drucker über die Wolkenforschung in der mobilen Wolkenkammer PINE bis hin zu Augmented Reality für Operationen am Gehirn. Als Exzellenzuniversität besteht ein hoher Anspruch an das KIT, neben der Forschung auch Wissens- und Technologietransfer voranzutreiben. Unterschiedliche Wege führen von der Forschungstechnologie in die Anwendung mit Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft. NEULAND möchte diese Wege aufzeigen, die Menschen hinter den Innovationen vorstellen und einen Ausblick auf die Zukunft geben. Dazu gehört auch, Bilanz zu ziehen: Im Magazin zu finden sind u.a. die Kennzahlen zu Patentanmeldungen und Ausgründungen der vergangenen fünf Jahre. Abonnieren Sie das NEULAND Magazin oder nutzen Sie die Vormerkung zum Innovationstag NEULAND. Beim nächsten Innovationstag am 30.06.2021 dreht sich wieder alles um innovative Ideen, Technologien und Gründungsprojekte am KIT.

www.irm.kit.edu/neuland-informationen